Wissenswertes
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Allgemein
Die Bewohner der Region „Les Garrigues“, im Nordostens Spaniens, haben sich auf Grund fehlender Bewässerungssysteme und der Beschaffenheit der Landschaft schon früh mit der Kultivierung der Pflanzen beschäftigt, die unter diesen Bedingungen wachsen: so z.B. Getreide, Weinreben, Mandelbäume und am meisten mit dem ohne Zweifel charakteristischen und traditionellen Olivenbaum.
Hier in den Garriguen ist der Platz an dem eines der besten Öle der Welt hergestellt wird. Dies garantiert die Vielfalt der Arbequina Olive.
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Diese Olivenart bringt ein besonders mildes Öl hervor, das leicht nach Mandel schmeckt und nicht den sonst typisch strengen Geschmack von herkömmlichen Olivenölen aufweist.
Die Sorte und die besondere Ernte und Verarbeitung garantieren dem Verbraucher eine gleichbleibend sehr gute Qualität. Der Säuregehalt liegt immer unter 0,2 %. In Deutschland darf sich ein Öl schon mit 0,8 % Säure nativ extra nennen. In Spanien dürfen es generell schon nur noch 0,5 % sein.
Die Oliven werden per Hand vom Baum gekämmt und innerhalb eines Tages kaltgepresst damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Ständige Kontrollen in Laboratorien garantieren dafür.
Heutzutage haben wir festgestellt, dass uns das Olivenöl die meiste Zufriedenheit in der Küche beschert. Sowohl pur, in „Vinaigretten“ als auch beim Kochen und Braten. Denn abgesehen von dem hervorragenden Geschmack liegt der Siedepunkt von Olivenöl erst bei 220° C , der von Butter hingegen schon bei 110° C , oder der von Sonnenblumenöl bei 170° C.
In letzter Zeit erlangt das Olivenöl die Wertschätzung die es verdient. Das Öl bringt am Besten den Eigengeschmack der damit zubereiteten Speisen hervor.
Das Olivenöl nativ extra, hergestellt aus der Arbequina Olive, besitzt außerordentliche kulinarische, diätetische und medizinische Eigenschaften. Seine positive Wirkung auf den Körper machen dieses Öl international begehrt.
Von Hand geerntet und schonend hergestellt ist es ideal weil:
- es Herzkrankheiten vorbeugt
- es den Cholesterinspiegel und den Blutdruck niedrig hält
- die Bildung und Funktion der Zellmembran des Gehirns und Nervensystem unterstützt
- es besonders magenverträglich ist und die Verdauung anregt
- es Krebs vorbeugen kann
- Osteoporose vorbeugt und den Knochenaufbau unterstützt
- die Vitamine A,D,E,F und K enthält
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Inhaltsstoffe
Das Öl wird keinem chemischen Prozess unterzogen und enthält absolut keine beigemengten Farb- oder Konservierungsstoffe.
So können wir mit Stolz sagen, dass das Olivenöl, welches in den Genossenschaften und Mühlen der Garriguen hergestellt wird, der gute und natürliche Saft der Olive ist,
der nur durch Ausdrücken der Olive gewonnen wird.
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Ernte und Pressung
Die Olive ist eine sehr empfindliche Frucht und darf bei Ernte und Transport nicht beschädigt werden.
Die Qualität des Öls würde durch den sofort einsetzenden Oxidationsprozess beeinträchtigt werden. Wichtig ist der Erntezeitpunkt,
um eine optimale Mischung von unreifen (grünen), mittelreifen (roten) und vollreifen (schwarzen) Oliven zu bekommen.
Die Oliven für unser Öl werden von Hand geerntet; danach werden Sie in kürzester Zeit verarbeitet. Dabei werden die Oliven zu Brei
gemahlen und anschließend kalt gepresst. Das so gewonnene Öl-Wasser Gemisch wird anschließend in einer Zentrifuge getrennt.
Aufbewahrung/Haltbarkeit von Olivenöl
Frisches Olivenöl hält sich bis zu 2 Jahren. Das Olivenöl sollte nicht in direktem Sonnenlicht aufbewahrt werden.
Olivenöl flockt unter 10 Grad Celsius aus; sobald sich die Temperatur erhöht wird die Verflockung wieder flüssig. Durch das Flocken wird die Qualität des Öls nicht beeiträchtigt.
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Qualität von Olivenöl
Wenn professionelle Verkoster Olivenöl bewerten müssen, gibt es im Bewertungsbogen des IOOC
(international olive oil council) sechs Kriterien für Fehler, aber nur 3 Positivkriterien. Diese sind Fruchtigkeit, Bitterkeit und Schärfe.
Für die Qualität ist nicht der charakteristische Geschmack der jeweiligen Olivensorte ausschlaggebend. Die Qualitätskriterien
gelten vielmehr unabhängig von der Olivensorte.
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Natives Olivenöl Extra
Dieser Begriff ist eine durch die EU eingeführte Klassifizierung, die gewisse Standards für Olivenöl vorsieht;
allerdings sind die Grenzwerte derzeit noch recht fließend. So darf der Anteil der unerwünschten freien Fettsäuren (Säuregrad) 0,8% nicht
überschreiten; der Reifegrad (Peroxydzahl) muss unter 20 milliäquivalenten Sauerstoff je kg Öl liegen.
Wirklich gute Olivenöle unterschreiten diese Werte jedoch deutlich. Der Säuregrad liegt hier in der Regel unter 0,5%, die Peroxydzahl
unter 10 meqO²/kg. Der wichtige Anteil an Antioxydanzien lässt sich schmecken: das Öl sollte eine leichte Bitternote aufweisen
und im Hals ein leichtes Kratzen hervorrufen.
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Das Anlegen eines Jahresvorrates
Olivenöl kann fast alles Fett in der Küche ersetzen. 5 Liter und mehr sind dabei im Jahr schnell verbraucht.
Ein 5 Liter Kanister ist aber auch schneller und kostengünstiger gefüllt als 5 einzelne Flaschen. Da Olivenöl nur 1x im Jahr produziert
wird bietet sich der Kauf eines Jahresvorrates an.
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Gesundheit und Genuss
Natives Olivenöl Extra lässt sich für die kalte und warme Küche verwenden. Es ist nicht nur für Salate
sondern ausdrücklich auch zum Braten und Backen geeignet. Wäre dies anders, gäbe es die wunderbare Küche des Mittelmeerraumes nicht.
Aufgrund des hohen Anteils an einfach ungesättigter Fettsäure können auch kalt gepresste Olivenöle sehr heiß werden.
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